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NEUES MANTRA – MAHA MANTRA

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Ich liebe ja das Maha Mantra. Es ist das kraftvollste Mantra für unsere Zeitepoche und ist an Lord Vishnu und seine Inkarnationen Rama und Krishna gerichtet.

Krishna ist wirklich ein guter Freund und Lehrer, und man kann ihn nicht oft genug besingen. Nur knapp 10 Stunden haben das Recording, Arrangement und die Abmischung gedauert, dafür kann sich’s doch schon hören lassen, oder?

10 FRAGEN ZUM ANSPRUCH AUF LIEBE

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10 Fragen

  1. Wenn Du es liebst, in der Sonne zu sein, ist die Sonne Dir dann verpflichtet?

  2. Missfällt es Dir, wenn andere die Sonne ebenfalls genießen, oder erwartest Du, dass die Sonne nur noch für Dich scheint?

  3. Wenn Du den Duft der Luft nach einem Regenschauer liebst, ist Dir die Luft dann verpflichtet?

  4. Missfällt es Dir, wenn andere die Luft ebenfalls genießen, oder erwartest du, dass die Luft nur noch für Dich duftet?

  5. Wenn Du einen Menschen liebst, warum glaubst Du dann, dass Dir dieser Mensch verpflichtet ist?

  6. Warum missfällt es Dir, wenn andere diesen Menschen ebenfalls lieben?

  7. Warum erwartest du, dass dieser Mensch nur noch für Dich da ist?

  8. Wer hat sich eigentlich die Konzepte und Muster ausgedacht, nach denen wir leben, unsere Gesellschaft und unsere Beziehungen aufbauen?

  9. Wie könnten wir einen Anspruch auf irgendetwas in der Welt, geschweige denn auf eine andere Person erheben?

  10. Wer hindert uns daran, frei von unsinnigen Regeln zu leben?

Mal abgesehen vom Thema Monogamie:

Gibt es vielleicht zwei unterschiedliche Arten von Objekten, die wir lieben, oder zwei unterschiedliche Arten, wie wir unsere Liebe zu Objekten zeigen? Auf der einen Seite gibt es Objekte, die wir lieben, wenn sie erscheinen, ohne dass wir permanent an sie denken, wenn sie nicht da sind, ohne, dass uns dann etwas fehlt, ohne dass wir permanent versuchen, sie herbei zu manipulieren. Und es gibt Objekte, die wir lieben, auf die wir gern unser Etikett platzieren wollen, einen Zaun drum ziehen wollen. 

Oder haben wir diese Tendenz zum Zaunziehen grundsätzlich? Zieh mal einen Zaun um die Sonne oder den Duft der Luft nach dem Regen. In solchen Fällen denken wir nicht einmal darüber nach, dass wir das für uns allein haben wollen, vielleicht weil es unmöglich ist. Aber ist es nicht genauso unmöglich, einen Zaun um eine Person zu ziehen, die man liebt? Wen ich liebe, dem füge ich kein Leid zu. Ein Käfig aus Erwartungen begrenzt, was jedem Menschen Leid zu fügt, weil er in seinem Wollen nicht begrenzt werden will. 

Kann es überhaupt Freiheit in einer Beziehung geben? Nicht die Freiheit einmal in der Woche mit den Jungs um die Häuser zu ziehen oder ähnliches. Eine Beziehung kann ja als freiwillige Aufgabe persönlicher Freiheit angesehen werden. Die Frage ist, muss das so sein? Wie viel Freiheit gibt man auf, wenn man sich in eine Beziehung begibt? Ist Freiheit noch Freiheit, wenn man einen Teil und sei er auch noch so klein davon abgibt? Ich glaube nicht, oder? Ich spreche nicht in erster Linie von sexueller Freiheit. Es geht um die vielen Kleinigkeiten, die wir von unserem Partner erwarten, die wir sogar einfordern, auf die wir ein Recht, einen Anspruch zu haben glauben. Das ist die Begrenzung, die ich meine. Was hat das mit Liebe zu tun? 

Oft redet man von seinem Partner als seine bessere Hälfte. Das kommt nicht von ungefähr. Welche eigene Hälfte mussten Partner und man selbst denn aufgeben oder verleugnen, um Teil eines neuen Ganzen zu werden? Ist Freiheit in der Beziehung nicht die Freiheit, ein eigenes Ganzes zu bleiben und die Fähigkeit, dem Partner diese Freiheit auch zuzugestehen? 

In der Theorie ist das ja alles noch gut nachvollziehbar, aber in der Praxis erwarten wir schon, dass unser Partner bitte neben UNS sitzt und im Falle einer Auseinandersetzung mit anderen UNSERE Partei ergreift. Warum? Es schwingt vom ersten Tag der Beziehung immer eine gewisse Verlustangst mit, die uns Sicherheitsmaßnahmen einleiten lässt, bewusst oder unbewusst. Diese Sicherheitsmaßnahmen sind Ausdruck von Angst und lassen jede Beziehung zum Graus werden. Ich frage mich, wo diese Verhaltensmuster herkommen, die man in so vielen Beziehungen bei anderen und sich selbst beobachten kann. 

Es scheint so eine Art Grundausstattung in unserem Geist zu geben, die erst mal auf Verlustangst programmiert ist, aber die man überwinden kann, wenn man es sich bewusst macht, vielleicht, indem man daran denkt, dass es unmöglich ist, jemanden zu begrenzen, ohne ihn zu verletzen. Das gefällt natürlich unserem Ego nicht, das will, was es will, wann es will. Aber lieben wir unser Ego oder lieben wir unseren Partner?

Ich kann etwas oder jemanden lieben, ohne ihn zu umzäunen. Ich kann ihn bei seiner persönlichen Entfaltung unterstützen. Ich kann ihm die Bürde des Müssens ersparen. Wenn ich denn für mich glücklich bin und nicht den Gedanken in mir nähre, dass ich irgendetwas von außen, in diesem Fall eine andere Person brauche, um vollständig und glücklich zu sein. 

Wir können die Katze, deren Zuneigung uns so gefällt, anbinden und uns den ganzen Tag ihr Gejaule anhören, oder sie ihrer Wege gehen lassen und uns freuen, wenn sie von selbst zu uns kommt und uns anschnurrt. Okay, meistens will die dann irgendwas, aber das ist ein anderes Thema, oder? 

Und wir ziehen nicht nur einen Zaun um unseren Partner sondern auch um das neue Wir. Der Rest der Menschen soll bitte draußen bleiben, und nein, ich meine nicht in erster Linie außerhalb des Bettes.

Warum stehen in Deutschland in Mehrfamilienhäusern zum Beispiel für 10 Familien 10 Waschmaschinen? Würden 1 oder 2 nicht auch genügen? Und Bügeleisen, Bohrmaschinen, Rasenmäher etc. … Wir wollen alles für uns selbst haben und alleinigen, permanenten Zugriff darauf, weil wir glauben, dass das uns Sicherheit gibt. Aber ist das logisch und gesund für uns, die Gesellschaft und den Planeten, wenn jeder Erdenbewohner seine eigene Waschmaschine hat?

Und dann gibt es noch den Städtezaun, den Bundeslandzaun, den Nationalitätenzaun, den Kontinentalzaun, den Planetarenzaun, den religiösen Zaun, den Geschlechterzaun und und und. Zäune über Zäune, die uns Identitäten geben sollen, uns abgrenzen und damit unsere eigene unbegrenzte Natur verleugnen, sabotieren und Leid verursachen, für uns und die Umwelt.

Das meine ich mit Regeln und Mustern, die ich hinterfragenswert finde.

 

KÖLNER INNENSTADT – PLÖTZLICH VATER

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Genüsslich lass ich mir den lauen Herbstwind im Freisitz vor Osho’s Place um die Nase wehen. Manchmal komme ich trotz der Küche und der Preise in diesen Laden, des Spirit wegen, auch heute. Eine zielstrebig dreinstampfende junge Mutter zerrt ihren störrischen Sohn auf Kniehöhe hinter sich her. Als sich beide  auf meine Höhe vorgearbeitet haben ruft mir der Kleine fröhlich zu: “Hallo Papa!” Hätte ich grad’ ein Getränk am Hals gehabt, hätte ich es sicher ausgeprustet! Ich drehe mich um und schau den beiden nach. Nee, die Frau habe ich noch nie gesehen. Vielleicht ein Kind aus einem vergangenen Leben, denke ich mir und genieße amüsiert meinen freien Tag.

SATSANG PREMIERE KÖLN

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Dear Diary,

this morning I was able to perform my first satsang at Yoga Vidya Cologne. The Satsang included 3xOM, a mantra, 30min meditation, 2 kirtans, a small lecture on the topic of by Krisna with the Bhagavad Gita mediated key to liberation inside and outside, the healing and blessing mantra, a prayer, a light ceremony and the rich of prasad. It was really great fun. 🙂

Liebes Tagebuch,

heute morgen durfte ich meinen ersten Satsang bei Yoga Vidya Köln durchführen. Der Satsang beinhaltete 3xOM, ein Mantra, 30min Meditation, 2 Kirtans, einen kleinen Vortrag zum Thema Krishnas mit der Bhagavad Gita vermittelter Schlüssel zur Befreiung im Inneren und im Außen, das Heil- und Segensmantra, ein Gebet, eine Lichtzeremonie und das Reichen von Prasad.  Hat großen Spaß gemacht. 🙂

Yoga ist Staffellauf

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Als ich grad’ ein Bild des Sängers Krishna Das ansah und sein darauf mit Falten überzogenes Gesicht viel mir auf, dass wir in unserem Dienst als Yoginis und Yogis wie Staffelläufer sind.

Wir übernehmen die Fackel des Verständnisses, deren Licht die Kraft hat, die Dunkelheit aus  den Herzen und Köpfen der Menschen zu vertreiben und tragen sie ein Stück durch die Welt und geben sie an andere weiter.

Das Tolle dabei ist, bei jeder Übergabe teilt sich die Fackel, und so werden es immer mehr., die über die Erde wandern. Das wäre doch ein schöner Sinn des Lebens, Staffelläufer im Dienste von Liebe, Glück und Einigkeit aller Menschen.

Love! Tom

Schritte zum Glück

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Demut und Dankbarkeit für die schönen Momente in der Welt zuzulassen, ist ein erster Schritt zum Glück. Ein kurzes Innehalten und Empfinden und Genießen mit allen Sinnen, tief Einatmen, Ausatmen, Gänsehaut.

Demut und Dankbarkeit für die Schönheit in uns selbst  kann der zweite Schritt sein.

Dankbarkeit, Annahme und Liebe für die Unvollkommenheit unserer Person ist der Schlüssel, der eine Tür öffnet, die Liebe, Verständnis, Glück und Frieden für immer in unser Leben lässt. Frühere “Widerlinge” wühlen uns plötzlich nicht mehr auf sondern lassen uns innerlich lächeln. Was wir in uns selbst akzeptieren können, stört uns auch bei anderen nicht mehr.

Ich rede hier von Begrenzungen der Personen, die wir “bewohnen”.  Namen, Formen, Qualitäten, die allesamt eint, dass sie Ausdruck ein und desselben, alles verursachenden, alles beinhaltenden, ewigen, perfekten, liebenden Selbst sind.

Sat Chid Ananda – Ich bin Existenz, Wissen und Glückseligkeit
Aham Brahman Asmi – Ich bin Brahman, die unendliche, ewige Realität
Tat Vam Asi – Das ist es was Du bist

Om shanti!

Rama und Ich

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“…alles in ihm bin ich, aber er ist nicht alles was ich bin”

schrieb ich heute zu dem Kommentar einer Facebookfreundin, die kommentierte: “..der da links, das bist Du, oder? ” Die Rede war von Rama auf der Illustration oben.  Sie schrieb daraufhin, dass sie sich ängstigen würde, zwar mit einem Zwinkersmiley, aber da war sicher auch ein Teil Wahrheit drin.

Jedenfalls dachte ich darüber nach. Uns ängstigt das Unbekannte. Ich schickte noch eine kleine Einordnung hinterher, die ich hier auch posten möchte:

Folgt man der Wissenschaft des Selbststudiums Vedanta, kommt man in seiner Betrachtung der Welt und unseres Selbst zum Schluss, dass unsere wahre = beständige Identität pures Bewusstsein ist. Das für sich selbst als Person zu entdecken und zu bestätigen, erfordert, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Man nennt dieses Studium auch Jnana-Yoga, den Yoga für unseren Intellekt.

Die Dimension hinter der Formel e=mc^2 versteht unser Verstand nicht einfach so durch bloßes Betrachten. Beim Selbststudium ist das nicht anders. Vor der Enthüllung des Wissens um unsere eigene Existenz sind einige Hürden zu nehmen. Vedanta liefert für dieses Studium eine seit tausenden Jahren unveränderte und bewährte Methodik einer schrittweisen Auflösung der Missverständnisse darüber, wer oder was wir tatsächlich sind. 

Von diesem Standpunkt aus betrachtet, dass wir beständig pures Bewusstsein sind, kann man sagen, alles was wir in der Welt wahrnehmen können, sämtliche sich dort befindlichen Objekte sind zwar Teil von uns, purem Bewusstsein, aber wir, pures Bewusstsein, sind nicht auf die Eigenschaften der Objekte beschränkt, die in uns erscheinen.

Rama, links im Bild, ist ein Konzept, ein Symbol, das einen Teil des Unfassbaren greifbar machen soll. Er steht für bestimmte Eigenschaften des Selbst (pures Bewusstsein) ist aber genauso ein Objekt wie unser Körper, unsere Gedanken, unsere Überzeugungen, also alles, was wir wahrnehmen können und was den Gesetzen der Zeit ausgeliefert ist: Kreation, Existenz, Auflösung. Alles was Rama ausmacht und seine Ursache ist pures Bewusstsein. Aber das pure Bewusstsein ist nicht auf die Eigenschaften Ramas begrenzt. Es wird nicht mehr oder weniger oder anders durch die Existenz oder Nichtexistenz von Objekten.

Das pure Bewusstsein ist aus vedantischem Blickwinkel unbegrenzt, ungeboren, omnipräsent, vollständig, einfach, unbeteiligt, nicht teilbar, unabhängig von der Zeit, Wissen, Intelligenz, Liebe und Schönheit  … am Ende eigentlich eigenschaftslos.

Man muss unterscheiden zwischen purem Bewusstsein und reflektiertem Bewusstsein, das wir als Person haben. Aber das ist ein anderes Thema 🙂

 

Tanzperformance geplant

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Tolle Ideen werfen ihre Schatten voraus… sehr spannend! Mehr demnächst 🙂