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SPIRITUAL BLOG    
Nordindien

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 Wie die Bild-Zeitung und ein XXL-Oberweiten-Model
mich zum Yogalehrer machten
Profile / Steckbrief.

ERSTE REFERENZ EINGETROFFEN

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Referenz Bernd Schumacher 99 pro media gmbhVielen Dank, Bernd Schumacher, Geschäftführer der 99 pro media gmbh

WHAT A WONDERFUL WORLD

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FullSizeRender-2Als ich heute morgen in die strahlend lachenden Augen meiner Liebsten geschaut habe, konnte ich nur reine Freude sehen, keine unterschwellige Note von Sorge, Angst oder Befürchtung, nur pures, reines Glück in einem perfekten Moment. Dann setzte mein Verstand ein.

Irgendwann kommt man bei der vermeintlich erfolglosen Suche nach sich selbst im Außen vielleicht auf die Idee, zu sagen, böse böse Welt, böse Versuchungen, böse Objekte, Ihr bringt mir nichts als Leid, in Eurer Begrenztheit und Unzuverlässigkeit und Unbeständigkeit. Alles viel zu unsicher da draußen, nichts ist von Dauer, beständig ist nur die Veränderung, was soll das überhaupt, ich sollte mich in eine Höhle zurückziehen, jegliche Beziehungen beenden und überhaupt versuchen, jede Art von Abhängigkeit zu vermeiden. Das ist Freiheit, das bin ich.

Ich weiß, dass die Freude, die ich spüre, wenn ich in diese Augen sehe, mein eigenes, inneres Leuchten ist, das in diesem wunschlos glücklichen Moment für mich fühlbar wird. Statt zu befürchten, wieder dem nächsten Objekt, in diesem Fall einer Liebesbeziehung auf den Leim also in die Abhängigkeit gegangen zu sein, genieße ich den Blick, diesen einzigartigen AugenBlick auf mich selbst.

Es ist so schön, seine eigene, ewig scheinende Freude in den Spiegeln der Welt leuchten zu sehen. Ich bin dankbar für die Welt mit all ihren begrenzten Objekten. Gäbe es sie nicht, würde nichts mein Licht reflektieren. Es sind diese Spiegel der Dinge und Beziehungen um mich herum, die mir helfen, mich selbst zu erfahren.

What a wonderful world.

Befreiung ist eine Illusion

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Das Konzept der Befreiung im Sinne von Herbeiführen von Unabhängigkeit ist eine Illusion. Es gibt nichts wovon wir uns befreien könnten. Alles ist von dem einen Ursprung, aus der einen Quelle, in dem einen Urgrund.

Wir können uns nur dann von etwas befreien, wenn wir uns getrennt davon sehen. Wenn wir unseren Arm nicht als Teil von uns sehen, können wir ihn abschneiden und uns von ihm befreien. Aber bedeutet die Verbundenheit mit unserem Arm Unfreiheit? Besteht nicht eine sinnvolle Abhängigkeit von dem Arm bzw. ein harmonisches Ganzes mit ihm als Teil davon?

Wenn Freiheit Verneinung der Abhängigkeit ist, dann ist sie eine Illusion genau wie die Unabhängigkeit. Wenn ich nach Geld strebe, um frei zu sein, ist meine Freiheit abhängig vom Geld. Wenn ich spirituelle Handlungen durchführe, um frei zu sein, ist meine Freiheit abhängig von spirituellen Handlungen. Wenn ich irgendetwas tue, um frei zu sein, ist meine Freiheit abhängig von diesem Tun. Ist das dann Freiheit? Freiheit entsteht nicht durch Handlung.

Freiheit ist schon da, sie muss nur erkannt werden. Alle Erscheinungen, alle Objekte in der Welt sind abhängig vom Absoluten, vom Subjekt. Identifiziere ich mich mit den Objekten, den Erscheinungen des Absoluten, kann ich versuchen, mich von der Abhängigkeit von anderen Erscheinungen des Absoluten zu befreien, weil ich sie nicht als Teil von mir erkenne. Identifiziere ich mich mit dem Absoluten, gibt es nichts wovon ich mich befreien könnte, denn alles innerhalb des Absoluten, gehört zu mir, wie der Arm zum Menschen und der Mensch zum Absoluten.

Begreife ich „meine“ Person als Objekt und mich als das Subjekt, erfahre ich absolute Freiheit.

Warum wir keine Religion brauchen…

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…um gute Menschen zu sein, erklärt Swami Dayananda Saraswati in diesem Video.

Um ein guter Mensch zu sein, brauchst Du keine Religion. Du brauchst einfach nur den normalen Menschenverstand. Ich möchte nicht verletzt werden, Du möchtest nicht verletzt werden. Ich möchte nicht betrogen und nicht ausgeraubt werden, und Du möchtest das auch nicht. Und ich habe dieses Wissen, dass Du dasselbe erwartest wie ich, das ist gesunder Menschenverstand, das muss niemandem auf einer besonderen Schule beigebracht werden. Ich habe dieses Wissen und eine freie Wahl, auf der Basis dessen zu handeln und zu sprechen, und diese Basis bin ich selbst. Und Du hast dieselbe Basis in Dir. Und wir müssen auf dieser gemeinsamen Basis miteinander umgehen. Dann können wir in Harmonie miteinander leben. Wofür sollten wir eine Religion brauchen? Es sei denn, eine Religion könnte etwas zusätzlich Wertvolles dem Menschen anbieten. Hinduismus (eine Religion, die man als ein Instrument und Gefäß zur Bewahrung und Vermittlung der Inhalte des vedischen Wissens – Vedanta verstehen kann) hat etwas mitzuteilen, dass einen zusätzlichen Wert für Dich hat: Du bist unbegrenzt, vollständig, das Ganze.

YOGAKURS MEDIENGRUPPE RTL

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Heute im Intranet entdeckt: Neuer Yogakurs für Mitarbeiter. Das Interesse ist groß, die Räume sind schön, ich freue mich drauf!

 

Yoga Kurs Tom

WAS IST KARMA-YOGA?

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1. Jeder Mensch ist ständig mit Allem um sich herum und dessen Ursprung verbunden, ob er sich das bewusst macht oder nicht.

2. Menschen sind begrenzt in ihrer Wahrnehmung, ihren Erfahrungen, Überzeugungen und ihrer Interpretationsfähigkeit.

3. Jeder Mensch hat eine Hauptidentität, die unbegrenzt ist und sich nicht von der jedes anderen Wesens unterscheidet.

4. Jede Aktion in der Welt bringt eine adäquate Reaktion hervor, die in ihrer Entstehung den in der Welt geltenden Gesetzen folgt.

5. Unsere Meinung darüber, was eine adäquate Reaktion sein müsste und was sie tatsächlich ist, sind oft zwei Paar Schuhe.

Jetzt kommt Karma-Yoga ins Spiel: Yoga schafft keine Verbindung, sondern macht sie uns bewusst. Karma-Yoga ist eine Einstellung, in der wir handeln, um Leid und aufwühlende Erfahrungen und Gefühle zu vermeiden, die uns zu Gedanken, Worten oder neuen Taten verleiten können, die uns später leid tun.

Wenn wir die Punkte oben verstehen und verinnerlichen, handeln wir nicht mehr aus dem Gefühl eines Mangels heraus, extrahierend, sondern beitragend aus dem Bewusstsein der Verbundenheit. Wir können JEDES Ergebnis unseres Handelns annehmen und entspannt bleiben, in Harmonie, Klarheit und Frieden. Wir müssen uns nicht aufregen, enttäuscht oder wütend werden, wenn etwas, das wir in bester Absicht getan haben, nicht zum gewünschten oder erwarteten Ergebnis führt.

Wir können als Mensch niemals absichtslos handeln. Wir können unserer eigenen begrenzten Überzeugung nach angemessen oder unangemessen handeln. Jede Handlung, ist wie ein Spiel mit der Schöpfung, eine Kommunikation mit ihr, ein Lernprozess, ein Hin- und Her. Wir können uns darauf verlassen, dass jede Reaktion, die unser Handeln provoziert, bei ihrer Entstehung immer alle für uns meist verborgenen und involvierten Faktoren im Zusammenspiel der Welt berücksichtigt, und damit das einzig mögliche und richtige Ergebnis ist.

Wenn sich das mit unseren Erwartungen deckt – schön, wenn nicht – auch schön, dann können wir etwas lernen. Das ist der Aspekt von Karma-Yoga, den wir jeden Tag und in jeder Situation im Leben praktizieren können, egal ob wir in einer Höhle sitzen oder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Vegane Inspirationen

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Für meine Kollegin Anke Reuter ist Kochen eine yogische Tätigkeit. Bei nur wenigen anderen Tätigkeiten fühlt sie sich so sehr im Einklang mit sich selbst. Was dabei  rauskommt ist ziemlich lecker. Inspirationen zum Nachkochen und -backen gibt es in ihrem Blog.

STÖRENDE GEDANKEN – WAS TUN?

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Störende gedanken 2

Angenommen Du bist mit der Absicht, einen letzten warmen Sommertag noch einmal so richtig zu genießen in den Park gegangen. Kaum hast Du es Dir auf Deiner Decke unter dem strahlend blauen Himmel mit einem guten Buch in der Hand so richtig gemütlich gemacht, lässt sich unweit von Dir eine Horde grölender Halbstarker mit derselben Absicht nieder. Kurz darauf erscheint ein Bauteam und beginnt unmittelbar neben Dir mit Baggerarbeiten für eine neue Wasserleitung zu dem Teich an dem Du Dich entspannen willst. Sämtliche Mitglieder des Landesverbandes der Hundezüchtervereine erscheinen mit den Gastdelegationen aus allen europäischen Partnerstädten samt dazugehörigen Vierbeinern unverhofft zum jährlichen Kampfbellwettbewerb mit anschließendem fröhlichen Hunderaufen auf dem verbleibenden Teil der Wiese um Dich herum. Was machst Du?

1. Du ärgerst Dich, bist besorgt, ob Deine Sicherheit durch Halbstarke, Bauarbeiten oder Hunde bedroht sein könnte. Du fühlst Dich gestört, zweifelst, wägst ab, kämpfst mit dem Widerwillen, Deinen Plan vom schönen letzten Sommertag aufzugeben, wirfst mit zornigen Blicken um Dich und verlässt nach langem Hin und Her entnervt den Platz. Zuletzt bleibt Dir wenigstens die Möglichkeit, Dich über diese unglaubliche Entwicklung bei Deinen Freunden auszuheulen. Was für eine Katastrophe! Der Ganze Tag versaut! Noch Tage später bist Du in die Enttäuschung über den missglückten Tag verbissen.

2. Du merkst sehr schnell, dass Dir der Trubel heute zu viel ist, und entscheidest Dich mit einem Lächeln im Gesicht, den benachbarten Park aufzusuchen. Dort bist Du überraschenderweise ganz für Dich allein, weil alle anderen Sonnenanbeter neugierig zur Spektakelwiese rüber gelaufen sind. Du lässt den Tag genussvoll und in Ruhe ganz für Dich ausklingen. Du freust Dich über den Ortswechsel, weil Du viel zu selten in diesen Park gehst und entdeckst, dass die Strahlen der untergehenden Sonne sich ganz wunderbar in einem Flaschenlichtspiel brechen, das jemand an den Ästen des Baumes über Dir aufgehängt hatte. Was für ein herrlicher Tag!

3. Du verfügst über göttliche Gleichmut und hast die Fähigkeit des Rückzugs der Sinne perfektioniert. Du lässt den Tumult um Dich herum sein was er ist. Du genießt den schönen Tag und blickst hin und wieder lächelnd zu den Halbstarken rüber, die Dich an die wilden Zeiten Deiner Jugend erinnern, beobachtest mit welcher Selbstverständlichkeit vier der fünf Bauarbeiter dem einen zusehen, der arbeitet und fühlst Dich durch den unglaubliche Artenreichtum der herumtollenden Tölen dankbar an die überwältigende Vielfalt des Lebens erinnert. Ein wahrlich schöner letzter Sommertag.

Als das Störende können wir das ansehen, was wir als den Grund dafür halten, dass wir den gegenwärtigen Moment in seiner ganzen Schönheit nicht wahrnehmen und genießen können.

Wenn wir im Außen mit potentiell „Störendem“ konfrontiert werden, wissen wir meist genau was wir tun können. Wir ignorieren es oder entfernen uns aus dem Einflussbereich des Störenden, entweder sauer oder gleichmütig. Aber niemand, der sich wirklich gestört fühlt, würde sagen, oh ja, ich tauche jetzt so richtig in die Situation ein, ich habe ja keine Wahl, ich muss das jetzt bis ins Letzte auskosten, weil ich so unglaublich gern leide. Ich lasse sofort alles stehen und liegen, um mich ganz auf das Unerfreuliche zu stürzen. Ich kenne niemanden, der das tut. Wenn wir Störendes im Außen nicht ausblenden oder ignorieren können, gehen wir ganz natürlich auf Abstand dazu, das heißt, wir nehmen es aus unserer Wahrnehmung.

Warum reagieren wir so anders, wenn das Störende in uns auftaucht, als störendes Gefühl, angstvolle Erwartung oder Befürchtung zum Beispiel? Was machen wir in solchen Fällen? Wir haben dieselben Möglichkeiten wie bei Störungen aus dem Außen – wahrnehmen und ignorieren, oder verärgert oder gleichmütig auf Abstand gehen. Auch hier könnten wir unsere Wahrnehmung auf anderes lenken und die unerfreulichen Gedanken oder Gefühle ins Leere laufen zu lassen. Aber was machen wir? Wir rufen laut juhu, da bist Du ja endlich, es geht mir grad‘ eh viel zu gut, ich lasse mich deshalb sehr dankbar direkt und ganz auf Dich ein, vergesse alles andere um mich herum, denn Du, verhasster Gedanke, unerwünschtes Gefühl, bist mir so nah, dass Du ich sein musst. Ich schenke Dir all meine Aufmerksamkeit, und wenn ich Dich verdränge, habe ich Dich nicht wirklich weiterziehen lassen, sondern gut an mich gebunden. Wir vergessen, dass das Meiste, was unser Geist in Bezug auf die Zukunft, Gegenwart oder Vergangenheit ausspuckt, reine Spekulation ist. Wir halten den kleinen und begrenzten Blick unseres Verstandes für das Nonplusultra, die einzige und absolute Wahrheit. Aber wie könnten wir jemals wissen, was passieren wird? Wir verstehen ja noch nicht einmal was gerade passiert oder passiert ist ganz, also objektiv gesehen. Und das ist völlig normal, weil unser Verstand nun mal begrenzt ist. Er tut ja sein Möglichstes, mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln und Informationen zu verstehen und zielsicher zu prognostizieren was geschehen wird, aber wir wissen doch sehr genau, dass er niemals treffsicher ergründen wird, welche Möglichkeiten und Überraschungen der nächste Moment unseres Lebens so für uns bereithält.

Also was können wir tun mit störenden Gedankenwellen oder Gefühlen?

1. Wir können uns vergewissern was an ihnen dran ist, indem wir zum Beispiel mit den Personen reden, die Gegenstand der jeweiligen Projektionen unseres Verstandes sind.

2. Wir können Zukunftsszenarien, ob schön oder beängstigend als das erkennen und sein lassen was sie sind, Ideen von dem was sein mag. Ideen, die sich einstellen mögen oder auch nicht.

3. Wir können uns bewusst auf die Wahrnehmung des gegenwärtigen Momentes besinnen, im Vertrauen darauf, dass zu jedem Zeitpunkt genau das in unser Leben kommt, was gut für unsere Entwicklung hin zum Glück und zur Freiheit ist.

4. Wenn sich unter Gefühle der Liebe, Vorfreude, Sehnsucht Ängste oder Befürchtungen mischen, können wir uns bewusst machen, dass die Liebe und Freude, die wir bereits erfahren haben, große Geschenke sind, die wie von selbst zu uns gekommen sind und dass wir niemals wissen können, ob und wie lange es uns vergönnt sein wird, diese schönen Seiten des Lebens weiterhin oder wieder zu erfahren.

5. Jeder Moment wird um ein Vielfaches wertvoller wahrgenommen, wenn er mit 100% unserer Aufmerksamkeit ausgekostet und erfahren wird. Wir wissen nie, ob wir noch einmal die Gelegenheit bekommen werden, einen ähnlichen Moment zu erfahren, zum Beispiel mit derselben Person. Das ist die Wahrheit. Wir können uns von der nicht vorhersehbaren Zukunft ängstigen lassen oder uns in der Annahme ihrer von all dem erdrückenden Ballast des Zweifelns und Sorgens befreien und stattdessen das Leben erfahren, das wir gerade leben.

Natürlich wollen wir Momente, die wunderbar sind, gern festhalten und reproduzieren, aber sobald wir uns auf solche Gedankenspiele einlassen, laden wir automatisch auch Zweifel und Sorge in unsere Gedankenwelt ein, was kein Problem sein muss, wenn wir wissen, dass in Wirklichkeit nicht wir allein am Steuer sitzen und darüber entscheiden, was uns in der Zukunft erwartet. Es ist unser Umgang mit dieser Erkenntnis, die über die Qualität unseres Lebens entscheidet.

Was denkst Du? 🙂