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Welcome, Willkommen, ॐ नमः शिवाय

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NOTIZ AN MICH SELBST: 
Nordindien

Liebe verrückte Welt

Du schöner Spiegel in meinem Licht.
Staunen und Wundern und bedingungsloses Lieben für Dich!
Das weiter liegt als Augen reichen und Hand und Verstand je greifen können.
Der endliche Schein des Menschseins beruhigt, wärmt, versöhnt mich mit mir.
Ich kann nicht gehen, mich reden oder träumen weg von mir.
Ich wandere nicht, ich fühle nicht, ich werde nicht, ich bin,
nicht Name oder Nummer. Ich bin
mit Dir, liebe verrückte Welt,
bin frei von Dir, aber Du nicht von mir.

 

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 Wie die Bild-Zeitung und ein XXL-Oberweiten-Model
mich zum Yogalehrer machten
Profile / Steckbrief.

BEFREIUNG IST EINE ILLUSION – FREIHEIT UNSERE NATUR!

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Den Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmtheit muss uns niemand eingeben. Schon ein einjähriges Kind verteidigt seinen Willen mit Händen und Füßen.

Woher kommt unser Freiheitsdrang?

Dieser Drang scheint uns innezuwohnen. Was ist seine Ursache, seine Herkunft? Was ist die Quelle unseres permanenten Strebens nach Freiheit und Befreiung? Warum gilt uns die Freiheit als so hohes Gut?

Niemand strebt nicht nach Freiheit.

Tatsächlich tun wir nichts anderes im Leben. Wir essen, um uns von Hunger zu befreien, wir schlafen, um uns von Müdigkeit zu befreien, wir gehen Beziehungen ein, um uns von Einsamkeit zu befreien, wir lernen, um uns von Unkenntnis zu befreien, wir streben nach Macht, um uns von Ohnmacht zu befreien, wir streben nach Besitz, Vermögen und Bestätigung, um uns von Unsicherheit zu befreien.
Der Drang, uns zu befreien, scheint umso intensiver zu sein, je mehr wir uns als unvollständig, mangelhaft oder als gefangen sehen, als begrenzte Person in einer begrenzten Welt voller Erwartungen an uns. Unser Freiheitsdrang scheint verbunden zu sein mit dem Bild, das wir von uns selbst haben.

Können wir uns vielleicht befreien oder wenigstens befreit fühlen, wenn wir das Bild ändern, das wir von uns haben?

Ja und nein. Wir können uns nicht befreien, weil wir bereits frei sind, aber wir wissen es nicht, solange wir ein unvollständiges Selbstbild haben.

Hängt die Qualität unseres Lebens daran, wofür wir uns selbst halten?

Halten wir uns für klein, begrenzt, schwach und abgeschnitten? Sind wir Opfer der Umstände? Sind wir reduziert auf die Begrenztheit der Person, des Körpers, Geistes, Intellektes, unseres Lebenslaufes oder unseres Bankkontos? Oder sind wir die Quelle unseres Freiheitsstrebens, immer frei, nicht zu begrenzen und ewig? Kein mensch kann aus seiner Haut, heißt es, aber er kann sich bewusst machen, was das Spiel ist.

Hauptsache anders?

Im Teenageralter glauben wir, frei zu sein bedeutet, anders zu sein.

Anders als Eltern, Geschwister, Lehrer, Mitschüler. Doch einfach nur anders zu sein, macht uns nicht wirklich freier. Im Gegenteil. Die vermeintliche Freiheit entpuppt sich früher oder später als nichts anderes als eine verdrehte Form der Abhängigkeit von dem, das wir eigentlich vermeiden wollten. Der andere ist blau, deshalb kann ich nicht blau sein, ich muss grün sein, um frei zu sein! Anders und besonders sein Wollen als vermeintliches Mittel zur Befreiung – it’s human but a trap!

Ein anderer Abschnitt auf der Suche nach Befreiung ist der Glaube, Freiheit bedeute, immer zu bekommen was man will. Aber was gibt uns eigentlich unseren Willen ein? Sind wir die Herren unseres Willens? Wenn es so wäre, wären alle zufrieden mit sich und der Welt, denn niemand ist mit Absicht unglücklich! Ist ein großer Schritt Richtung Freiheit für die Person nicht vielleicht die Freiheit vom Willen der Person?

Wenn wir uns unfrei fühlen, ist der Verstand der Schlüssel?

Verstand kommt von verstehen, und es gibt etwas Essentielles über uns zu verstehen, das uns kein Lehrer in der westlichen Schule beigebracht hat – unsere Freiheit war niemals beeinträchtigt, sie ist unantastbar. Der Glaube, begrenzt und gefangen zu sein, zeigt, dass wir nicht (an)erkennen können oder wollen, worauf die permanent in uns brennende Sehnsucht nach Freiheit hindeutet, nämlich unser freies und nicht zu begrenzendes ersten und eigentliches Selbst, die Ursache und Essenz unseres zweiten Selbst als begrenzte und abhängige Person.
Aber was ist dieses erste oder eigentliche weil permanente Selbst? Was macht uns essentiell aus? Was ist der Teil an uns, auf den wir bauen können, der stabil und verlässlich ist, der sich niemals ändert, der also wahr, wahrhaftig ist?

Was sind wir immer und unverändert?

Existenz und Bewusstsein zeigen in die richtige Richtung! Beide Qualitäten verändern sich zeit unseres Lebens niemals. Was ist Existenz und wie viele Existenzen gibt es? Advaita Vedanta lehrt, es gibt nur eine Existenz, das übergeordnete Prinzip in der Welt und unzählige Ausdrucksformen seiner. Und diese Ausdrucksformen werden von Bewusstheit bezeugt. Es gibt nur eine Bewusstheit, hinter vielen Augen.
Wir alle teilen ein und dieselbe Bewusstheit und Existenz, und wir sind diese auch, jedenfalls mehr als die Personen Max, Paul oder Jessica. Es fällt schwer, das auszusprechen oder anzunehmen. Wir nehmen jede noch so flüchtige Ausdrucksform unserer Existenz und unseres Bewusstseins gern als unser Ich an: Ich bin müde, ich bin durstig, ich bin hungrig, ich bin zielstrebig, ich bin ein Deutscher, ich bin ein Lehrer, ich bin ein Musiker, ich bin ein Autofahrer, ich bin eine Mutter, ich bin ich bin ich bin…. Wechselnde Eigenschaften und Formen unserer Bewusstheit und Existenz, die allesamt vergänglich sind, kommen und gehen und die wir uns dennoch gern und bereitwillig als Label um den Hals hängen, uns selbst zu definieren.
Aber ich bin Bewusstheit, oder ich bin Existenz will uns nur schwer über die Lippen gehen, obwohl es die einzigen beiden Zustände sind, die wir immer und permanent sind, ob wach, im Traum oder im Tiefschlaf. Aber dieser Umstand widerspricht dem oft so tief in uns verwurzelten Glauben, klein und begrenzt zu sein. Nur das macht es uns so schwer, zu glauben, dass wir bereits frei sind, und schickt uns auf die vergebliche Suche nach Glück und Freiheit in der Welt.
Wir sind freie Bewusstheit und freie Existenz, die große und simple, alles umfassende und hervorbringende Existenz und Bewusstheit, in jedem Moment unseres Lebens als Mensch und darüber hinaus. So weit können wir sehen und ausm unserer Erfahrung schlussfolgern. Diese Bewusstheit und Existenz ist frei von allen kommenden und gehenden Objekten in der Welt, selbst von unserer vergänglichen Person oder unserem Verständnis. Deshalb muss vermutlich an irgend einem Punkt auf der Suche nach Verständnis Verstehen durch vertrauen abgelöst werden.

Unsere Person ist heute nicht mehr die Person, die sie als Kind war.

Unser Körper, unsere Erfahrungen und Fähigkeiten, unser Wissen und unsere Überzeugungen haben sich verändert und verändern sich weiter. Wir sagen, ich bin nicht mehr der oder die ich einmal war. Das ist Ausdruck der eignen Identifikation mit dem Vergänglichen, dem Wechselhaften, widerspiegelt eine unvollständige Sicht auf das eigene Selbst un dverursacht erst den Drang, sich davon zu befreien, weil es eben nicht unserer wahren Natur entspricht. Wir sind auch und mehr noch das, was sich eben nicht ändert, was immer gleich bleibt. Wir sind auch das, was die Wahrnehmung der Veränderungen und Entwicklung unserer Person und der Welt erst ermöglicht. Existenz und Bewusstheit selbst.

Ohne Existenz gäbe es nichts, was Bewusstheit bezeugen könnte.

Aber auch Nichts ist etwas und es existiert. Wir sind uns darüber bewusst, dass wir im Tiefschlaf nichts wahrnehmen. Bewusstheit existiert. Bewusstheit und Existenz sind untrennbar mit einander verwoben. Was auch immer sich in unserem Leben ändert, wir bleiben uns unserer Existenz bewusst, in der begrenzten Ausdrucksform als Person, die den Gesetzen des Geborenwerdens, Existierens und der Auflösung unterworfen ist, aber vielleicht auch als die Ursache für die Welt.

Absolute Freiheit vom Werden, Sein und Vergehen, ist das was wir wirklich sind?

Werden, Sein und Vergehen sind Prinzipien in uns, Bewusstsein und Existenz. Und jede Person ist in Bewusstheit und Existenz eingebettet und untrennbar damit verbunden, was jede Person, jedes Wesen mit jedem anderen verbindet. Das ist Yoga – Verbundenheit, die immer besteht. Vielleicht streben wir deshalb seit unserer Kindheit nach Freiheit in einer begrenzten Welt, weil wir tief in uns wissen, dass jede Abhängigkeit eine sich auflösende Illusion ist. Das höchste und unantastbare Prinzip, das Absolute, die erste und einzige Ursache von allem, ist ein und dasselbe wie die Essenz und die wahre Natur eines jeden Wesens innerhalb und außerhalb der Welt. Alles andere ist Theater, sind verschiedene Filme, die die weiße Leinwand auf der sie ablaufen nur scheinbar aber niemals wirklich beeinträchtigen können. Die Leinwand ist immer frei von Beeinträchtigung. Wir sind die Leinwand und der Film.

Befreiung ist eine Illusion, Freiheit unsere Natur! Oder nicht? 🙂

Warum wir in Wahrheit nichts sind

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Im Englischen heißt nichts nothing – wie keine Sache, kein Objekt. Das ist es, was wir sind. Und dieses „Nicht Ding“ ist Ursache jeden Dinges in der Welt, jeden Objektes.

Der Lehre des Vedanta folgend, ist die Ursache für jedes Objekt, der erste Doninostein und der, der ihn anstößt, etwas Absolutes, ein Subjekt. Ohne Subjekt kein Objekt. Ohne Ursache keine Wirkung.

Was ist Objekt, was Subjekt und was bin ich?

Objekte sind Dinge, Konzepte, Ideen, Kräfte, Gedanken, Meinungen, Gefühle, alles was sich wahrnehmen oder vorstellen lässt, auch Personen als Bündelung von all dem inklusive Körper, generiert aus Toastbrot. Das Subjekt ist Initiator, Raum, Objekt und Zeuge aller Objekte in einem. Kein einziges Objekt ist jemals getrennt von dem absoluten No thing, dem „Nicht Ding“, dem ursprünglichen Subjekt.

Jedes Objekt ist Teil dieses „Nicht Dings“, des Subjektes, das selbst unteilbar weil absolut ist. Das Subjekt ist nicht auf die Qualitäten eines einzelnen Objektes oder der Summe der Qualitäten aller Objekte beschränkt, obwohl all das Ausdrucksformen seines Selbst sind. Es ist frei von Kreation, Existenz und Vergänglichkeit, aber es ermöglicht diese Qualitäten in der Welt . Wenn eine Person ein Objekt sein kann – und das ist jede Person – kann sie nicht unser wahres Ich sein, das selbe Ich, das jede Person bezeugt, erfährt und erfahrbar macht. Also wer bin ich wirklich, wenn nicht meine Person? Nichts!?

Danke, lieber Bernd!

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Referenz Bernd Schumacher 99 pro media gmbhVielen Dank, Bernd Schumacher, Geschäftführer der 99 pro media gmbh

WHAT A WONDERFUL WORLD

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Als ich heute morgen in die strahlend lachenden Augen meiner Liebsten schaute, konnte ich nur reine Freude sehen, keine unterschwellige Note von Sorge, Angst oder Befürchtung, nur pures, reines Glück in einem perfekten Moment. Dann setzte mein Verstand ein.

Irgendwann kommt man bei der Suche nach sich selbst vielleicht auf die Idee, zu sagen, böse böse Welt, böse Versuchungen, böse Objekte! Ihr bringt doch nichts als Leid in Euren Versprechen, die Ihr niemals halten werdet, Ihr seid begrenzt, unzuverlässig und unbeständig. Alles viel zu unsicher da draußen, nichts ist von Dauer, beständig ist nur die Veränderung selbst. Warum also überhaupt erst Beziehungen zu diesen vergänglichen Objekten aufnehmen!? Man sollte sich in eine Höhle zurückziehen und überhaupt versuchen, jede Art von Abhängigkeit zu vermeiden. Das ist doch wohl echte Freiheit, oder?

Ich weiß, dass die Freude, die ich spüre, wenn ich in diese Augen blicke, mein eigenes, inneres Leuchten ist, das in diesem wunschlos glücklichen Moment für mich fühlbar wird. Statt mich dem Gedanken hinzugeben, wieder dem nächsten Objekt, in diesem Fall einer Liebesbeziehung auf den Leim also in die Abhängigkeit gegangen zu sein, genieße ich den Blick, diesen einzigartigen Augenblick auf mich selbst.

Es ist schön, seine eigene, ewig scheinende Freude in den Spiegeln der Welt leuchten zu sehen. Ich bin dankbar für die Welt mit all ihren begrenzten Objekten. Gäbe es sie nicht, würde nichts mein Licht reflektieren. Es sind erst diese Spiegel der Dinge und Beziehungen um mich herum, die mir helfen, mich selbst zu erfahren.

What a wonderful world.

FREIHEIT ENTSTEHT NICHT DURCH HANDELN

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Das Konzept der Befreiung im Sinne von Herbeiführen von Unabhängigkeit ist eine Illusion. Es gibt nichts wovon wir uns befreien könnten. Alles ist von dem einen Ursprung, aus der einen Quelle, in dem einen Urgrund.

Wir können uns nur dann von etwas befreien, wenn wir uns getrennt davon sehen. Wenn wir unseren Arm nicht als Teil von uns sehen, können wir ihn abschneiden und uns von ihm befreien. Aber bedeutet die Verbundenheit mit unserem Arm Unfreiheit? Besteht nicht eine sinnvolle Abhängigkeit von dem Arm bzw. ein harmonisches Ganzes mit ihm als Teil davon?

Wenn Freiheit Verneinung von Abhängigkeit ist, dann ist sie eine Illusion genau wie die Unabhängigkeit selbst. Wenn ich nach Geld strebe, um frei zu sein, ist meine Freiheit abhängig vom Geld. Wenn ich spirituelle Handlungen durchführe, um frei zu sein, ist meine Freiheit abhängig von spirituellen Handlungen. Wenn ich irgendetwas tue, um frei zu sein, ist meine Freiheit abhängig von diesem Tun. Ist das dann Freiheit? Freiheit entsteht niemals durch Handlung.

Denn Freiheit ist schon da, sie will nur erkannt werden. Alle Erscheinungen, alle Objekte in der Welt sind abhängig vom Absoluten, vom Subjekt. Identifiziere ich mich mit den Objekten, den Erscheinungen des Absoluten, kann ich versuchen, mich von der Abhängigkeit von anderen Erscheinungen des Absoluten zu befreien, weil ich sie nicht als Teil von mir (an)erkenne. Identifiziere ich mich mit dem Absoluten, gibt es nichts wovon ich mich befreien könnte, denn alles innerhalb des Absoluten, gehört zu mir, wie der Arm zum Menschen und der Mensch zum Absoluten.

Begreife ich „meine“ Person als Objekt und mich als das Subjekt, erfahre ich absolute Freiheit.

Warum wir keine Religion brauchen…

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…um gute Menschen zu sein, erklärt Swami Dayananda Saraswati in diesem Video.

Um ein guter Mensch zu sein, brauchst Du keine Religion. Du brauchst einfach nur den normalen Menschenverstand. Ich möchte nicht verletzt werden, Du möchtest nicht verletzt werden. Ich möchte nicht betrogen und nicht ausgeraubt werden, und Du möchtest das auch nicht. Und ich habe dieses Wissen, dass Du dasselbe erwartest wie ich, das ist gesunder Menschenverstand, das muss niemandem auf einer besonderen Schule beigebracht werden. Ich habe dieses Wissen und eine freie Wahl, auf der Basis dessen zu handeln und zu sprechen, und diese Basis bin ich selbst. Und Du hast dieselbe Basis in Dir. Und wir müssen auf dieser gemeinsamen Basis miteinander umgehen. Dann können wir in Harmonie miteinander leben. Wofür sollten wir eine Religion brauchen? Es sei denn, eine Religion könnte dem Menschen etwas zusätzlich Wertvolles anbieten. Hinduismus (eine Religion, die man als ein Instrument und Gefäß zur codierten Bewahrung und Vermittlung des vedischen Wissens – Vedanta verstehen kann) hat etwas mitzuteilen, das einen zusätzlichen Wert für Dich haben kann: 

Du bist unbegrenzt, vollständig, das Ganze.

YOGAKURS MEDIENGRUPPE RTL

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Heute im Intranet entdeckt: Neuer Yogakurs für Mitarbeiter. Das Interesse ist groß, die Räume sind schön, ich freue mich drauf!

 

Yoga Kurs Tom

WAS IST KARMA-YOGA?

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1. Jeder Mensch ist ständig mit Allem um sich herum und dessen Ursprung verbunden, ob er sich das bewusst macht oder nicht.

2. Menschen sind begrenzt in ihrer Wahrnehmung, ihren Erfahrungen, Überzeugungen und ihrer Interpretationsfähigkeit.

3. Jeder Mensch hat eine Hauptidentität, die unbegrenzt ist und sich nicht von der jedes anderen Wesens unterscheidet.

4. Jede Aktion in der Welt bringt eine adäquate Reaktion hervor, die in ihrer Entstehung den in der Welt geltenden Gesetzen folgt.

5. Unsere Meinung darüber, was eine adäquate Reaktion sein müsste und was sie tatsächlich ist, sind oft zwei Paar Schuhe.

Jetzt kommt Karma-Yoga ins Spiel: Yoga schafft keine Verbindung, sondern macht sie uns bewusst. Karma-Yoga ist eine Einstellung, in der wir handeln, um Leid und aufwühlende Erfahrungen und Gefühle zu vermeiden, die uns zu Gedanken, Worten oder neuen Taten verleiten können, die uns oder anderen Leid tun.

Wenn wir die Punkte oben verinnerlichen, können wir beitragend aus dem Bewusstsein der Verbundenheit heraus handeln, statt aus dem Gefühl eines Mangels heraus, extrahierend und zerstörerisch. Und wir können JEDES Ergebnis unseres Handelns annehmen und dabei entspannt bleiben, in Harmonie, Klarheit und Frieden. Wir müssen uns nicht ärgern, enttäuscht oder wütend werden, wenn etwas, das wir in bester Absicht getan haben, nicht zum gewünschten oder erwarteten Ergebnis führt.

Warum? Wir können als Mensch niemals absichtslos handeln. Wir können unserer eigenen begrenzten und veränderlichen  Überzeugung nach angemessen oder unangemessen handeln. Jede Handlung, ist dabei wie ein Ping-Pong Spiel mit der Schöpfung, eine Kommunikation mit ihr, ein Lernprozess, ein ständiges Hin- und Her. Wir dürfen uns darauf verlassen, dass die Entstehung jeder Reaktion, die unser Handeln provoziert, immer alle involvierten Faktoren berücksichtigt, auch diejenigen, die wir nicht kennen oder sehen. Die Ergebnisse allen Handelns in der Welt dienen nicht der Bestätigung meiner Erwartungen und Mutmaßungen. Sie dienen dem Wohn des Ganzen und sind immer die einzig möglichen und richtigen in diesem Moment und den gegebenen Umständen.

Wenn sich Ergebnisse mit unseren Erwartungen decken – schön! Wenn nicht – auch schön! Dann können wir meist etwas lernen.

Das ist die Karma-Yoga Einstellung, die wir an jedem Tag und in jeder Situation im Leben praktizieren können, egal ob wir in einer Höhle sitzen oder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen:

Trage etwas bei und sei offen für jedes Resultat!

Vegane Inspirationen

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Für meine Kollegin Anke Reuter ist Kochen eine yogische Tätigkeit. Bei nur wenigen anderen Tätigkeiten fühlt sie sich so sehr im Einklang mit sich selbst. Was dabei  rauskommt ist ziemlich lecker. Inspirationen zum Nachkochen und -backen gibt es in ihrem Blog.