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SPIRITUAL BLOG    
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 Wie die Bild-Zeitung und ein XXL-Oberweiten-Model
mich zum Yogalehrer machten
Profile / Steckbrief.

Warum wir in Wahrheit nichts sind

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Im Englischen heißt nichts nothing – keine Sache, kein Objekt. Das ist es, was wir tatsächlich sind. Und dieses „Nicht Ding“ ist Ursache jeden Dinges in der Welt, jeden Objektes.

Der Lehre des Vedanta folgend ist die Ursache für jedes Objekt etwas Absolutes, ein Subjekt. Ohne Subjekt kein Objekt.

Objekte sind Dinge, Konzepte, Ideen, Kräfte, Gedanken, Meinungen, Gefühle, alles was wir wahrnehmen oder uns vorstellen können, selbst Personen als Bündel von all dem plus ein Körper, generiert aus Nahrung. Kein einziges Objekt ist jemals getrennt von dem absoluten No thing, dem „Nicht Ding“, dem ursprünglichen Subjekt.

Tatsächlich ist jedes Objekt in seiner Essenz dieses „Nicht Ding“, das Subjekt. Andersherum ist dieses Subjekt aber nicht auf die Qualitäten eines einzelnen Objektes oder der Summe der Qualitäten aller Objekte beschränkt. Es ist frei von Kreation, Existenz und Vergänglichkeit, obwohl es diese Qualitäten in der Welt ermöglicht. Wenn eine Person ein Objekt ist, kann sie nicht unser wahres Ich sein, das Ich, das meine Person bezeugt, erfährt und erfahrbar macht. Also wer bin ich dann wirklich, wenn nicht meine Person?

Die deutsche Sprache ist ziemlich ungriffig, finde ich, wenn man das Selbst zu beschreiben versucht. Im Englischen fließt das irgendwie besser:

Our essence is nothing, not hing – wich inlcudes every thing.

Following the view of vedanta, every object (things, concepts, powers, thoughts, opinions, feelings, even persons…) is born out of the absolute (subject). Everything, every object is never separated from the one no thing. It actually and essentially IS the no thing. But the no thing is not limited to any object or to the summery of all objects. If a person is an object, it can not be me, the one who is witnessing the person as a summery of changing experiences, opinions, desires and fears and a changing body made of food. So who am I really!?

ERSTE REFERENZ EINGETROFFEN

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Referenz Bernd Schumacher 99 pro media gmbhVielen Dank, Bernd Schumacher, Geschäftführer der 99 pro media gmbh

WHAT A WONDERFUL WORLD

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FullSizeRender-2Als ich heute morgen in die strahlend lachenden Augen meiner Liebsten geschaut habe, konnte ich nur reine Freude sehen, keine unterschwellige Note von Sorge, Angst oder Befürchtung, nur pures, reines Glück in einem perfekten Moment. Dann setzte mein Verstand ein.

Irgendwann kommt man bei der vermeintlich erfolglosen Suche nach sich selbst im Außen vielleicht auf die Idee, zu sagen, böse böse Welt, böse Versuchungen, böse Objekte, Ihr bringt mir nichts als Leid, in Eurer Begrenztheit und Unzuverlässigkeit und Unbeständigkeit. Alles viel zu unsicher da draußen, nichts ist von Dauer, beständig ist nur die Veränderung, was soll das überhaupt, ich sollte mich in eine Höhle zurückziehen, jegliche Beziehungen beenden und überhaupt versuchen, jede Art von Abhängigkeit zu vermeiden. Das ist Freiheit, das bin ich.

Ich weiß, dass die Freude, die ich spüre, wenn ich in diese Augen sehe, mein eigenes, inneres Leuchten ist, das in diesem wunschlos glücklichen Moment für mich fühlbar wird. Statt zu befürchten, wieder dem nächsten Objekt, in diesem Fall einer Liebesbeziehung auf den Leim also in die Abhängigkeit gegangen zu sein, genieße ich den Blick, diesen einzigartigen AugenBlick auf mich selbst.

Es ist so schön, seine eigene, ewig scheinende Freude in den Spiegeln der Welt leuchten zu sehen. Ich bin dankbar für die Welt mit all ihren begrenzten Objekten. Gäbe es sie nicht, würde nichts mein Licht reflektieren. Es sind diese Spiegel der Dinge und Beziehungen um mich herum, die mir helfen, mich selbst zu erfahren.

What a wonderful world.

Befreiung ist eine Illusion

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Das Konzept der Befreiung im Sinne von Herbeiführen von Unabhängigkeit ist eine Illusion. Es gibt nichts wovon wir uns befreien könnten. Alles ist von dem einen Ursprung, aus der einen Quelle, in dem einen Urgrund.

Wir können uns nur dann von etwas befreien, wenn wir uns getrennt davon sehen. Wenn wir unseren Arm nicht als Teil von uns sehen, können wir ihn abschneiden und uns von ihm befreien. Aber bedeutet die Verbundenheit mit unserem Arm Unfreiheit? Besteht nicht eine sinnvolle Abhängigkeit von dem Arm bzw. ein harmonisches Ganzes mit ihm als Teil davon?

Wenn Freiheit Verneinung der Abhängigkeit ist, dann ist sie eine Illusion genau wie die Unabhängigkeit. Wenn ich nach Geld strebe, um frei zu sein, ist meine Freiheit abhängig vom Geld. Wenn ich spirituelle Handlungen durchführe, um frei zu sein, ist meine Freiheit abhängig von spirituellen Handlungen. Wenn ich irgendetwas tue, um frei zu sein, ist meine Freiheit abhängig von diesem Tun. Ist das dann Freiheit? Freiheit entsteht nicht durch Handlung.

Freiheit ist schon da, sie muss nur erkannt werden. Alle Erscheinungen, alle Objekte in der Welt sind abhängig vom Absoluten, vom Subjekt. Identifiziere ich mich mit den Objekten, den Erscheinungen des Absoluten, kann ich versuchen, mich von der Abhängigkeit von anderen Erscheinungen des Absoluten zu befreien, weil ich sie nicht als Teil von mir erkenne. Identifiziere ich mich mit dem Absoluten, gibt es nichts wovon ich mich befreien könnte, denn alles innerhalb des Absoluten, gehört zu mir, wie der Arm zum Menschen und der Mensch zum Absoluten.

Begreife ich „meine“ Person als Objekt und mich als das Subjekt, erfahre ich absolute Freiheit.

Warum wir keine Religion brauchen…

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…um gute Menschen zu sein, erklärt Swami Dayananda Saraswati in diesem Video.

Um ein guter Mensch zu sein, brauchst Du keine Religion. Du brauchst einfach nur den normalen Menschenverstand. Ich möchte nicht verletzt werden, Du möchtest nicht verletzt werden. Ich möchte nicht betrogen und nicht ausgeraubt werden, und Du möchtest das auch nicht. Und ich habe dieses Wissen, dass Du dasselbe erwartest wie ich, das ist gesunder Menschenverstand, das muss niemandem auf einer besonderen Schule beigebracht werden. Ich habe dieses Wissen und eine freie Wahl, auf der Basis dessen zu handeln und zu sprechen, und diese Basis bin ich selbst. Und Du hast dieselbe Basis in Dir. Und wir müssen auf dieser gemeinsamen Basis miteinander umgehen. Dann können wir in Harmonie miteinander leben. Wofür sollten wir eine Religion brauchen? Es sei denn, eine Religion könnte etwas zusätzlich Wertvolles dem Menschen anbieten. Hinduismus (eine Religion, die man als ein Instrument und Gefäß zur Bewahrung und Vermittlung der Inhalte des vedischen Wissens – Vedanta verstehen kann) hat etwas mitzuteilen, dass einen zusätzlichen Wert für Dich hat: Du bist unbegrenzt, vollständig, das Ganze.

YOGAKURS MEDIENGRUPPE RTL

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Heute im Intranet entdeckt: Neuer Yogakurs für Mitarbeiter. Das Interesse ist groß, die Räume sind schön, ich freue mich drauf!

 

Yoga Kurs Tom

WAS IST KARMA-YOGA?

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1. Jeder Mensch ist ständig mit Allem um sich herum und dessen Ursprung verbunden, ob er sich das bewusst macht oder nicht.

2. Menschen sind begrenzt in ihrer Wahrnehmung, ihren Erfahrungen, Überzeugungen und ihrer Interpretationsfähigkeit.

3. Jeder Mensch hat eine Hauptidentität, die unbegrenzt ist und sich nicht von der jedes anderen Wesens unterscheidet.

4. Jede Aktion in der Welt bringt eine adäquate Reaktion hervor, die in ihrer Entstehung den in der Welt geltenden Gesetzen folgt.

5. Unsere Meinung darüber, was eine adäquate Reaktion sein müsste und was sie tatsächlich ist, sind oft zwei Paar Schuhe.

Jetzt kommt Karma-Yoga ins Spiel: Yoga schafft keine Verbindung, sondern macht sie uns bewusst. Karma-Yoga ist eine Einstellung, in der wir handeln, um Leid und aufwühlende Erfahrungen und Gefühle zu vermeiden, die uns zu Gedanken, Worten oder neuen Taten verleiten können, die uns später leid tun.

Wenn wir die Punkte oben verstehen und verinnerlichen, handeln wir nicht mehr aus dem Gefühl eines Mangels heraus, extrahierend, sondern beitragend aus dem Bewusstsein der Verbundenheit. Wir können JEDES Ergebnis unseres Handelns annehmen und entspannt bleiben, in Harmonie, Klarheit und Frieden. Wir müssen uns nicht aufregen, enttäuscht oder wütend werden, wenn etwas, das wir in bester Absicht getan haben, nicht zum gewünschten oder erwarteten Ergebnis führt.

Wir können als Mensch niemals absichtslos handeln. Wir können unserer eigenen begrenzten Überzeugung nach angemessen oder unangemessen handeln. Jede Handlung, ist wie ein Spiel mit der Schöpfung, eine Kommunikation mit ihr, ein Lernprozess, ein Hin- und Her. Wir können uns darauf verlassen, dass jede Reaktion, die unser Handeln provoziert, bei ihrer Entstehung immer alle für uns meist verborgenen und involvierten Faktoren im Zusammenspiel der Welt berücksichtigt, und damit das einzig mögliche und richtige Ergebnis ist.

Wenn sich das mit unseren Erwartungen deckt – schön, wenn nicht – auch schön, dann können wir etwas lernen. Das ist der Aspekt von Karma-Yoga, den wir jeden Tag und in jeder Situation im Leben praktizieren können, egal ob wir in einer Höhle sitzen oder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Vegane Inspirationen

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Für meine Kollegin Anke Reuter ist Kochen eine yogische Tätigkeit. Bei nur wenigen anderen Tätigkeiten fühlt sie sich so sehr im Einklang mit sich selbst. Was dabei  rauskommt ist ziemlich lecker. Inspirationen zum Nachkochen und -backen gibt es in ihrem Blog.