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WHAT A WONDERFUL WORLD

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FullSizeRender-2Als ich heute morgen in die strahlend lachenden Augen meiner Liebsten geschaut habe, konnte ich nur reine Freude sehen, keine unterschwellige Note von Sorge, Angst oder Befürchtung, nur pures, reines Glück in einem perfekten Moment. Dann setzte mein Verstand ein.

Irgendwann kommt man bei der Suche nach sich selbst vielleicht auf die Idee, zu sagen, böse böse Welt, böse Versuchungen, böse Objekte! Ihr bringt doch nichts als Leid in Euren Versprechen, die nie gehalten werden, seid begrenzt, unzuverlässig und unbeständig. Alles viel zu unsicher da draußen, nichts ist von Dauer, beständig ist nur die Veränderung selbst. Warum also überhaupt erst Beziehungen zu diesen vergänglichen Objekten aufnehmen!? Man sollte sich in eine Höhle zurückziehen und überhaupt versuchen, jede Art von Abhängigkeit zu vermeiden. Das ist doch wohl echte Freiheit, oder?

Ich weiß, dass die Freude, die ich spüre, wenn ich in diese Augen sehe, mein eigenes, inneres Leuchten ist, das in diesem wunschlos glücklichen Moment für mich fühlbar wird. Statt mich dem Gedanken hinzugeben, wieder dem nächsten Objekt, in diesem Fall einer Liebesbeziehung auf den Leim also in die Abhängigkeit gegangen zu sein, genieße ich den Blick, diesen einzigartigen AugenBlick auf mich selbst.

Es ist so schön, seine eigene, ewig scheinende Freude in den Spiegeln der Welt leuchten zu sehen. Ich bin dankbar für die Welt mit all ihren begrenzten Objekten. Gäbe es sie nicht, würde nichts mein Licht reflektieren. Es sind diese Spiegel der Dinge und Beziehungen um mich herum, die mir helfen, mich selbst zu erfahren.

What a wonderful world.

Warum wir keine Religion brauchen…

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…um gute Menschen zu sein, erklärt Swami Dayananda Saraswati in diesem Video.

Um ein guter Mensch zu sein, brauchst Du keine Religion. Du brauchst einfach nur den normalen Menschenverstand. Ich möchte nicht verletzt werden, Du möchtest nicht verletzt werden. Ich möchte nicht betrogen und nicht ausgeraubt werden, und Du möchtest das auch nicht. Und ich habe dieses Wissen, dass Du dasselbe erwartest wie ich, das ist gesunder Menschenverstand, das muss niemandem auf einer besonderen Schule beigebracht werden. Ich habe dieses Wissen und eine freie Wahl, auf der Basis dessen zu handeln und zu sprechen, und diese Basis bin ich selbst. Und Du hast dieselbe Basis in Dir. Und wir müssen auf dieser gemeinsamen Basis miteinander umgehen. Dann können wir in Harmonie miteinander leben. Wofür sollten wir eine Religion brauchen? Es sei denn, eine Religion könnte dem Menschen etwas zusätzlich Wertvolles anbieten. Hinduismus (eine Religion, die man als ein Instrument und Gefäß zur codierten Bewahrung und Vermittlung des vedischen Wissens – Vedanta verstehen kann) hat etwas mitzuteilen, das einen zusätzlichen Wert für Dich haben kann: 

Du bist unbegrenzt, vollständig, das Ganze.

YOGAKURS MEDIENGRUPPE RTL

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Heute im Intranet entdeckt: Neuer Yogakurs für Mitarbeiter. Das Interesse ist groß, die Räume sind schön, ich freue mich drauf!

 

Yoga Kurs Tom

Vegane Inspirationen

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Für meine Kollegin Anke Reuter ist Kochen eine yogische Tätigkeit. Bei nur wenigen anderen Tätigkeiten fühlt sie sich so sehr im Einklang mit sich selbst. Was dabei  rauskommt ist ziemlich lecker. Inspirationen zum Nachkochen und -backen gibt es in ihrem Blog.

STÖRENDE GEDANKEN – WAS TUN?

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Störende gedanken 2

Angenommen Du bist mit der Absicht, einen letzten warmen Sommertag noch einmal so richtig zu genießen in den Park gegangen. Kaum hast Du es Dir auf Deiner Decke unter dem strahlend blauen Himmel mit einem guten Buch in der Hand so richtig gemütlich gemacht, lässt sich unweit von Dir eine Horde grölender Halbstarker mit derselben Absicht nieder. Kurz darauf erscheint ein Bauteam und beginnt unmittelbar neben Dir mit Baggerarbeiten für eine neue Wasserleitung zu dem Teich an dem Du Dich entspannen willst. Sämtliche Mitglieder des Landesverbandes der Hundezüchtervereine erscheinen mit den Gastdelegationen aus allen europäischen Partnerstädten samt dazugehörigen Vierbeinern unverhofft zum jährlichen Kampfbellwettbewerb mit anschließendem fröhlichen Hunderaufen auf dem verbleibenden Teil der Wiese um Dich herum. Was machst Du?

1. Du ärgerst Dich, bist besorgt, ob Deine Sicherheit durch Halbstarke, Bauarbeiten oder Hunde bedroht sein könnte. Du fühlst Dich gestört, zweifelst, wägst ab, kämpfst mit dem Widerwillen, Deinen Plan vom schönen letzten Sommertag aufzugeben, wirfst mit zornigen Blicken um Dich und verlässt nach langem Hin und Her entnervt den Platz. Zuletzt bleibt Dir wenigstens die Möglichkeit, Dich über diese unglaubliche Entwicklung bei Deinen Freunden auszuheulen. Was für eine Katastrophe! Der Ganze Tag versaut! Noch Tage später bist Du in die Enttäuschung über den missglückten Tag verbissen.

2. Du merkst sehr schnell, dass Dir der Trubel heute zu viel ist, und entscheidest Dich mit einem Lächeln im Gesicht, den benachbarten Park aufzusuchen. Dort bist Du überraschenderweise ganz für Dich allein, weil alle anderen Sonnenanbeter neugierig zur Spektakelwiese rüber gelaufen sind. Du lässt den Tag genussvoll und in Ruhe ganz für Dich ausklingen. Du freust Dich über den Ortswechsel, weil Du viel zu selten in diesen Park gehst und entdeckst, dass die Strahlen der untergehenden Sonne sich ganz wunderbar in einem Flaschenlichtspiel brechen, das jemand an den Ästen des Baumes über Dir aufgehängt hatte. Was für ein herrlicher Tag!

3. Du verfügst über göttliche Gleichmut und hast die Fähigkeit des Rückzugs der Sinne perfektioniert. Du lässt den Tumult um Dich herum sein was er ist. Du genießt den schönen Tag und blickst hin und wieder lächelnd zu den Halbstarken rüber, die Dich an die wilden Zeiten Deiner Jugend erinnern, beobachtest mit welcher Selbstverständlichkeit vier der fünf Bauarbeiter dem einen zusehen, der arbeitet und fühlst Dich durch den unglaubliche Artenreichtum der herumtollenden Tölen dankbar an die überwältigende Vielfalt des Lebens erinnert. Ein wahrlich schöner letzter Sommertag.

Störend ist immer das, was uns den gegenwärtigen Moment vermiest, was uns daran hindert, seiner Einzigartigkeit und Schönheit wahrnehmen und genießen zu können.

Wenn wir im Außen mit potentiell „Störendem“ konfrontiert werden, wissen wir meist genau was wir tun können. Wir ignorieren es oder entfernen uns aus dem Einflussbereich des Störenden, entweder sauer oder gleichmütig. Aber niemand, der sich wirklich gestört fühlt, würde sagen, oh ja, ich tauche jetzt so richtig in die Situation ein, ich habe ja keine Wahl, ich muss das jetzt bis ins Letzte auskosten, weil ich so unglaublich gern leide. Niemand lässt alles stehen und liegen, um sich ganz auf das Unerfreuliche zu stürzen. Wenn wir Störendes im Außen nicht ausblenden oder ignorieren können, gehen wir ganz natürlich auf Abstand dazu, das heißt, wir nehmen es aus unserer Wahrnehmung.

Warum reagieren wir so anders, wenn das Störende nicht im Außen sondern in uns auftaucht, als störendes Gefühl, angstvolle Erwartung oder Befürchtung zum Beispiel? Was machen wir in solchen Fällen? Wir haben dieselben Möglichkeiten wie bei Störungen im Außen – wahrnehmen und ignorieren, oder verärgert oder gleichmütig auf Abstand dazu gehen. Auch hier könnten wir unsere Wahrnehmung auf anderes lenken und die unerfreulichen Gedanken oder Gefühle ins Leere laufen zu lassen. Aber was machen wir?

Wir rufen laut juhu, da bist Du ja endlich, es geht mir grad‘ eh viel zu gut, ich lasse mich deshalb sehr dankbar direkt und ganz auf Dich ein, vergesse alles andere um mich herum, denn Du, verhasster Gedanke, unerwünschtes Gefühl, bist mir so nah, dass Du ich sein musst. Ich schenke Dir all meine Aufmerksamkeit, und wenn ich Dich verdränge, habe ich Dich nicht wirklich weiterziehen lassen, sondern gut an mich gebunden.

Das Meiste, das unser Geist in Bezug auf die Zukunft, Gegenwart oder Vergangenheit ausspuckt, ist reine Spekulation, Interpretation und Projektion. Wir halten den kleinen und begrenzten Blick unseres Verstandes so gern für das Nonplusultra, die einzige und absolute Wahrheit. Aber wie könnten wir jemals wissen, was passieren wird? Wir verstehen ja noch nicht einmal was gerade passiert oder passiert ist. Und das ist völlig normal, weil unser Verstand nun mal begrenzt ist. Er tut ja sein Bestes, zu analysieren, einzuordnen und zu verstehen, zu prognostizieren was geschehen wird, aber wir wissen doch sehr genau, dass er niemals treffsicher ergründen wird, welche Möglichkeiten und Überraschungen der nächste Moment unseres Lebens tatsächlich für uns bereithält. Das wäre ja auch sterbenslangweilig!

Also was können wir tun mit störenden Gedanken und Gefühlen?

1. Wir können uns vergewissern was an ihnen dran ist, indem wir zum Beispiel mit den Personen reden, die Gegenstand der jeweiligen Projektionen unseres Verstandes sind.

2. Wir können Zukunftsszenarien, ob schön oder beängstigend als das erkennen und sein lassen was sie sind, Ideen von dem was sein mag. Ideen, die sich einstellen mögen oder auch nicht.

3. Wir können uns bewusst auf die Wahrnehmung des gegenwärtigen Momentes besinnen, im Vertrauen darauf, dass zu jedem Zeitpunkt genau das in unser Leben kommt, was gut für unsere Entwicklung hin zum Glück und zur Freiheit ist.

4. Wenn sich unter Gefühle der Liebe, Vorfreude, Sehnsucht Ängste oder Befürchtungen mischen, können wir uns bewusst machen, dass die Liebe und Freude, die wir bereits erfahren haben, große Geschenke sind, die wie von selbst zu uns gekommen sind und dass wir niemals wissen können, ob und wie lange es uns vergönnt sein wird, diese schönen Seiten des Lebens weiterhin oder wieder zu erfahren.

5. Jeder Moment wird um ein Vielfaches wertvoller wahrgenommen, wenn er mit 100% unserer Aufmerksamkeit ausgekostet und erfahren wird. Wir wissen nie, ob wir noch einmal die Gelegenheit bekommen werden, einen ähnlichen Moment zu erfahren, zum Beispiel mit derselben Person. Das ist die Wahrheit. Wir können uns von der nicht vorhersehbaren Zukunft ängstigen lassen oder uns in der Annahme ihrer tatsächlichen Entfaltung von all dem erdrückenden Ballast des Zweifelns und Sorgens befreien und stattdessen das Leben erfahren, das wir gerade leben.

Natürlich wollen wir Momente, die wunderbar sind, gern festhalten und reproduzieren, aber sobald wir uns auf solche Gedankenspiele einlassen, laden wir automatisch auch Zweifel und Sorge in unsere Gedankenwelt ein, was kein Problem sein muss, wenn wir wissen, dass in Wirklichkeit nicht wir allein am Steuer sitzen und darüber entscheiden, was uns in der Zukunft erwartet. Es ist unser Umgang mit dieser Erkenntnis, die über die Qualität unseres Lebens entscheidet.

#Karma-Yoga

UNENDLICHKEIT <> EWIGKEIT

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“Materie ist unendlich wandelbare Energie. In der Materie sehen wir die Unendlichkeit, und wir denken: “Wow, mehr als die Unendlichkeit kann es nicht geben.”. Aber aus mystischer Sicht erkennen wir, Unendlichkeit bedeutet Raum und Zeit – unendlicher Raum, unendliche Zeit – aber es sind Raum und Zeit… Aber es gibt auch eine Realität, die raumlos und zeitlos ist. Und das nennen wir nicht unendlich, das nennen wir ewig. Es gibt Unendlichkeit und Ewigkeit.” – Armin Risi

Nach langer, langer Zeit habe ich mir mal wieder dieses Video von Armin Risi angeschaut. So wie unser Blick im Laufe der Zeit weiter werden kann, ziehen wir beim Betrachten derselben Dinge wie Videos, Bücher oder Musik nach einiger Zeit ganz andere, neue Informationen heraus. Immer wieder interessant zu beobachten und ein klarer und großer Vorteil der Möglichkeit, solche Vorträge auf Video immer mal wieder anschauen zu können.

Auch schön erklärt:

POLARITÄT < > DUALITÄT


“Die Unendlichkeit, sprich Materie, ist definiert durch Polaritäten. … Dualität und Polarität müssen wir auseinander halten, sonst gibt’s Verwirrung und große Halbwahrheiten. … Beides ist Zweiheit. Polarität ist die Zweiheit von sich gegenseitig ergänzenden Polen. Nordpol – Südpol, männlich – weiblich, Tag – Nacht, Sonne – Mond, Einatmen – Ausatmen, rechte Hand – linke Hand – polare Schöpfung. Das wird dargestellt durchs Ying und Yang oder das gleichschenklige Kreuz. …

Nordpol ist gut – Südpol ist böse, Einatmen ist gut – Ausatmen ist böse, männlich ist gut – weiblich ist böse … es gab Religionen, die das glaubten. Aber wir spüren, das ist doch absurd, der Nordpol ist doch nicht gut und der Südpol ist doch nicht böse, das ist doch wertneutral. Natürlich, wir dürfen das hier nicht vermischen. Polarität bedeutet, sich gegenseitig ergänzend. Praktisch bedeutet das GLEICHGEWICHT. … Wenn der Mensch aus dem Gleichgewicht fällt, dann fällt er in die Dualität… in die EINSEITIGKEIT. Und diese Einseitigkeit zeigt sich in zwei Gesichtern, im ZUVIEL und im ZUWENIG. Wenn man irgendwo ins ZUVIEL fällt, hat man anderswo ein ZUWENIG. Zuviel Schokolade essen – man hat irgendwo etwas zu wenig, ein emotionales Manko. …

Was gehört zum Gleichgewicht unseres Daseins? … Man muss unterscheiden was wir zum Leben brauchen. Emotionen brauchen wir zum Beispiel zum Leben. Und wenn wir hier nicht in unserer Mitte sind, dann fallen wir in Einseitigkeiten, in Kompensationen und Projektionen. Schatten anschauen bedeutet, zu schauen, wo bin ich im Ungleichgewicht, wo verdränge ich, wo kompensiere ich.

Dualität ist gebrochene Polarität. Und da kommen Gut und Böse ins Spiel, Täter und Opfer, Übergriffe, Gerechtigkeit – Ungerechtigkeit. Und da müssen wir aufpassen, dass wir das nicht vermischen. … Wenn wir das falsch verstehen, Dualität und Polarität nicht auseinanderhalten, kommen wir in die Bereiche, die heute sehr einflussreich sind, sich aber in einem Extrem verrennen.

Das sind die sogenannten SCHEINERLEUCHTETEN (Illuminaten). Die sagen: “Gut und Böse gehören zusammen wie das Einatmen und das Ausatmen. Es wird gesagt, Gut und Böse gehören zusammen, sind nicht zu trennen. Wer das Gute tut fördert indirekt das Böse, und wer das Böse tut fördert indirekt das Gute, denn ohne Schatten gäbe es kein Licht, ohne Lüge gäbe es keine Wahrheit, ohne Teufel gäbe es keine Wahrheit, und deshalb brauchen wir das.” Aus der theistischen Mysterienschule ist das die Selbstrechtfertigung der diabolischen (trennenden) Kraft.

GUT < > BÖSE und WAHRHEIT < > LÜGE


Gut und Böse sind nicht gleichwertig verbunden. Das Gute, auch das materiell Gute, steht in Resonanz mit dem Göttlichen Willen – “Dein Wille geschehe.” – und das Böse ist die Verneinung des Guten. Krieg ist Abwesenheit von Frieden, aber Frieden ist nicht bloß Abwesenheit von Krieg. Lüge ist Abwesenheit von Wahrheit, aber Wahrheit ist mehr als Abwesenheit von Lüge, Wahrheit existiert aus sich selbst heraus und braucht keine Lüge. Wahrheit ist Wahrheit. Wir sagen: “Es gibt nur eine Wahrheit aber unendlich viele Lügen. Es gibt nur eine Gesundheit aber unendlich viele Krankheiten. Hass ist die Abwesenheit von Liebe, aber Liebe ist nicht einfach die Abwesenheit von Hass. Liebe ist aus sich selbst heraus eine Realität, aber das Böse ist nur die Verneinung davon.

Wie wir dies verstehen sagt nicht weniger aus, als wie wir das Absolute verstehen.

Wenn das Absolute nur eine abstrakte Einheit ist, dann gibt es keinen göttlichen Willen, kein göttliches Bewusstsein, sondern nur mechanische Gesetze. Und wenn alles nur Gesetzmäßigkeit ist, dann bedeutet das, was immer Dir zustößt, das hast Du Dir selbst in Dein Leben gerufen. Das Resonanzgesetz besteht, ja, aber es wirkt zusammen mit anderen Gesetzen. Was ist mit dem Gesetz des freien Willens, welches das höchste Gesetz ist? Das ist Illuminaten-Theosophie – die sagen, was immer den Menschen zustößt, haben sie sich selbst ins Leben gerufen. Also wenn wir hier einen Krieg anfangen, oder dort ein World Trade Center sprengen, oder eine Krankheit absetzen, dann erwischt es ja nur diejenigen, deren Karma es ist, dass sie erwischt werden, denn wäre es nicht ihr Karma, würden sie nicht erwischt werden, aber die Tatsache, dass sie erwischt werden, bedeutet, dass es ist ihr Karma. Das ist “hohe” Stufe von Erleuchtung. Wir lachen drüber, aber so wird gedacht, und die gehen bis ins Extrem und sagen, wir können 90% der Weltbevölkerung umbringen und sind frei von Karma, weil es ja nur die erwischt, deren Karma es ist. … Gut und Böse wären eigentlich gleich, die Bewertung geschehe nur subjektiv.  Klar wäre es für die, die es erwischt schlecht, aber für die Natur wäre es gut, wenn 6 Milliarden Fresser weg wären. … “Du kannst einen Menschen töten und frei von Karma bleiben. Die wirklich erleuchteten stehen da drüber”, so denken die. Die glauben, die Realität sind nur Gesetze und die Wahrheit wäre knallhart. Und die wenigsten Leute wären bereit für die Wahrheit, weil sie so knallhart ist, weil alle Illusionen weggehen, Liebe ist eine Illusion, es gibt nur Energie, und deswegen wäre Liebe nicht das Kriterium sondern nur eine Notwendigkeit, damit diese Wahrheit, die wir als exklusiver Club erkannt haben, durchgesetzt wird. Was dem dient ist richtig und wichtig und alles andere nicht…

Und das sind Halbwahrheiten. Es ist hohes Wissen aber völlig entgleist aufgrund eines Fehlers am Anfang der Rechnung. Und die glauben das und glauben sie tun etwas Gutes. Aber Kurt Tucholski sagte es schon: “Das Gegenteil von Gut ist nicht Böse, das Gegenteil von Gut ist gut gemeint.”

Wir müssen verstehen was das Absolute ist, dass das Gute in Resonanz mit ihm steht und das Böse nur die Verneinung dessen ist. Wenn wir das nicht verstehen, kommen wir zu solchen verrückten Weltbildern und politischen Vorstellungen, die heute so weit verbreitet sind.” – Armin Risi

IST GOTT EINSAM? WARUM DAS SPIEL DES LEBENS?

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Lass uns einmal annehmen, dieses unfassbar weite und geordnete Universum, mit seinen Gesetzen, seinen für uns unzählbaren Galaxien, Sonnensystemen und Planeten, unserem Planeten, den unzähligen Arten des Lebens auf ihm, das perfekte und verlässliche Ineinandergreifen von allem was wir Menschen bezeugen können, mal angenommen all dies wäre nicht zufällig, ohne Plan und ohne Grund entstanden. Was wenn es eine Ursache für die Welt wie sie existiert und für die Prinzipien Erfahrung, Existenz und Bewusstsein gäbe?

Wenn es eine Ursache für all das gibt, was wir in uns und außerhalb unseres Körpers wahrnehmen, könnten wir dieser Ursache einen Namen geben, Vater, Mutter, Bruder, Schwester, Selbst, Gott, was auch immer. Dieses Etwas wäre  allmächtig, absolut, nicht abhängig von irgend etwas aber unabhängig von allem, weil nichts außerhalb von ihm existiert.

Viele fragen sich, warum sollte ein allmächtiges, ewiges, absolutes Etwas, eine begrenzte Welt schaffen mit begrenzten Wesen und begrenzten Objekten? Warum würde ein solches Etwas sich in dieser unermesslichen aber vergänglichen Vielfalt und Schönheit ausdrücken? Ist nicht die Schöpfung eines jeden Wesens auch ein Spiegel seines Schöpfers? Wenn dieses Etwas unbegrenzt ist, hat es auch alle Qualitäten in sich, die sich in der Welt manifestieren, wie zum Beispiel Vergnügungsucht, lange Weile, Kreativität.

Heute Morgen dachte ich, wenn Gott das einzige ist, was tatsächlich – also unabhängig von Raum und Zeit – existiert, woran ich fest glaube, dann muss er/sie/es wohl auch ziemlich gelangweilt sein.

Stell Dir vor Du bist allmächtig und allein, es existiert nichts außer Du selbst, was tust Du? Vielleicht spielst Du ein Spiel, nennst es Existenz, kreierst Formen, Farben, Wesen, Evolution und erfährst dieses Spiel durch unzählige Leben und Sinnesorgane von unzähligen Menschen, Tieren, Pflanzen allein auf unserem kleinen Planeten. Und Du lässt Dich selbst vielleicht in Deinen zahllosen Formen zum Beispiel als Mensch vergessen, wer Du wirklich bist, vielleicht aus reiner langer Weile. Du pflanzt vielleicht eine Sehnsucht, ein Streben einen Drang nach Ewigkeit und Unvergänglichkeit in jedes Deiner Schöpfungen, Du gibst ihnen vielleicht einen Intellekt, um diesen Drang zu erforschen und die Ursache dafür im Verständnis darüber zu finden, das jede Deiner Schöpfungen im Kern (wie) Du ist, ewig und unbegrenzt. Wenn Du absolut bist, kannst Du Dir selbst nichts hinzufügen, nichts findet außerhalb von Dir statt. Nichts macht Dich mehr oder weniger, besser oder schlechter, es gibt nichts mit dem Du Dich vergleichen könntest, denn es gibt nur Dich. Du bist absolut, allumfassend, alles beinhaltend.

Gott muss ziemlich einsam sein. Vielleicht ist das eine Antwort auf die Frage, warum es das Spiel des Lebens gibt. Vielleicht ist es auch die Sehnsucht Gottes nach Vergänglichkeit. Er spielt Vergänglichkeit. Vielleicht hat Gott auch Freude daran, einfach in verschiedene Rollen zu schlüpfen, so geht es uns als seine kleinen Spiegel ja auch. Und da er ziemlich mächtig ist, MACHT er das vielleicht gleichzeitig durch alles was in der Welt existiert.

Was auch immer die Beweggründe sein mögen, warum es das Leben, die Welt und uns Menschen gibt, die Macht wäre  tatsächlich mit uns. Wir wären die Macht. Wenn wir an Gott denken, würden wir an uns selbst denken, das Selbst, unseren Vater, unsere Mutter aus denen wir hervorgegangen sind. Wir wären nicht zu trennen von Gott. Nichts was wir denken, sagen oder tun, würde außerhalb Gottes stattfinden, was uns als Menschen ausmacht wäre Gott, wir sind aus ihm und in ihm , und wir wären ziemlich einsam, wenn wir mal annehmen, dass das Leben wie wir es dank unseres Bewusstseins, unseres Lebensatems bezeugen können, nicht zufällig entstanden ist. Aber wir sind ja frei zu glauben was immer wir wollen, wir sind ja unbegrenzt.

GLÜCK IST…

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SÜDINDIEN – TAG 12 – DER TOTE HUND

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Ein kleines Abenteuer während unseres Ausfluges nach Tiruvannamalai.